Newsflash
Niemand muss bis 65 arbeiten - nun kann er/sie aber! PDF Drucken
Montag, 30. November 2009 um 15:05

Die unpräzise Berichterstattung in der Solothurner Zeitung und im Oltner Tagblatt vom 25. November über die Altersgrenze hat einige Verwirrungen und Diskussionen ausgelöst.

Im Schulblatt Nr. 24 vom 18.12.2009 wird ein ausführlicher Bericht zu diesem Thema erscheinen.

 

Richtig ist: die ordentliche Altersgrenze (Pensionierungsalter) soll von 63 1/2 auf 65 heraufgesetzt werden.

 

Falsch ist: Staatsangestellte und Lehrpersonen müssen bis 65 arbeiten.

 

Die Altersgrenze ist das eine, das Leistungsziel der Pensionskasse ist das andere. Staatsangestellte und Lehrpersonen können sich ab dem Alter 58 pensionieren lassen. Den Zeitpunkt können sie selber wählen. Das Leistungsziel der PK ist auf das Alter 63 1/2 Jahre ausgerichtet und dieses wird nicht verändert. Das heisst, die volle Rente wird weiterhin mit 63 1/2 Jahren erreicht. Wer künftig mit 63 1/2 Jahren in Rente geht, hat also dieselbe Rente wie heute. Auch die AHV-Ersatzrentenregelung wird nicht verändertWer beispielsweise mit 63 1/2 Jahre in Pension geht, erhält während 1 1/2 Jahren die AHV-Ersatzrente finanziert durch den Arbeitgeber.

 

Genau unter diesen zwei Bedingungen haben die Personalverbände der neuen Regelung zugestimmt (unverändertes Leistungsziel und Ersatzrentenregelung). Natürlich nur widerwillig, denn eine Erhöhung des Rentenalters ist nicht sinnvoll. Der Kantonsrat hatte aber die Regierung beauftragt, mit den Verbänden zu verhandeln. Hätten wir dieser – wie ich meine gangbaren – Lösung nicht zugestimmt, hätte der Kantonsrat mit grosser Wahrscheinlichkeit via Gesetzesänderung eine andere Lösung beschlossen und diese wäre mit Bestimmtheit schlechter für die Angestellten ausgefallen. Die jetzige Lösung bringt also keine Nachteile für die Arbeitnehmenden. Ein Vorteil ist sogar, dass man/frau bis 65 arbeiten kann, wer das will.

Die befristete Ausnahmeregelung für die Kantonsschullehrer/innen und die Spitalangestellten stellt eher eine Benachteiligung dar, da sie die Möglichkeit bis 65 zu arbeiten in den nächsten drei Jahren noch nicht haben

 
Der SKLB hat eine neue Leitung PDF Drucken
Montag, 04. Mai 2009 um 12:09
Am 18. März 2009 fand in Solothurn die 7. Generalversammlung des Solothurner Kantonalverbandes der Lehrkräfte an Berufsfachschulen (SKLB) statt. Eric Schenk und Adrian Würgeler führen den Verband neu als Co-Präsidenten.

 Eric SchenkAdrian Würgler

 

Die Mitarbeit bei der Gestaltung eines neuen Dienstauftrages für die Lehrpersonen und die Neubesetzung der Verbandspitze waren die Hauptthemen der Generalversammlung, die von Ernst Hürlimann, Direktor BBZ Solothurn-Grenchen mit einem Grusswort eröffnet wurde.

Landammann Klaus Fischer bedankte sich in seiner kurzen Rede für die gute Zusammenarbeit mit dem SKLB. Er erwähnte auch die wichtigen Sachgeschäfte, die beide Seiten beschäftigt, so die Sek. I-Reform, hier vor allem der Übergang von der Volksschule in die Arbeitswelt und als zweites wichtiges Geschäft die Arbeiten für die Zuweisung der Lehrerfunktionen in die Besoldungseinstufungen.

Die Co-Präsidenten Beat Häfeli und Eric Schenk wiesen in ihrem Jahresbericht auch auf die Wichtigkeit dieser Geschäfte hin. Sie berichteten aber auch vom Hauptprojekt des SKLB, nämlich der Arbeitszeiterfassung, die der Verband mit 28 Lehrpersonen aus beiden Berufsbildungszentren in diesem Schuljahr durchführt. Die resultierenden Zahlen über die Arbeitszeit sollen dann Grundlage für Verhandlungen zur abschliessenden Formulierung eines zeitgemässen Dienstauftrages und einer genaueren Regelung der Arbeitszeit bilden. Der SKLB verlangt dabei von der Arbeitgeberseite, dass auch die Diskussion über die Höhe der Pensen geführt wird.

Der abtretende Co-Präsident Beat Häfeli erwähnte dabei auch, dass gerade die Lohn- und Pensenfragen von Seiten des Verbandes schon lange Zeit aufgeworfen wurde und dass diese nun endlich gelöst werden sollen.

Ein wichtiges Geschäft war auch der Kassenbericht, weil wegen des Arbeitszeitprojektes im vergangenen und im neuen Geschäftsjahr ein Teil des Verbandsvermögens gebraucht werden soll. Die Versammlung akzeptiert, dass zweimal ein Jahresverlust von 3500 Franken resultieren soll.

Nachdem Beat Häfeli schon das letzte Jahr seinen Rücktritt angekündet hat, tritt er nun nach sieben Jahren als Vize-, Präsident und Co-Präsident ins zweite Glied zurück. Sein bisheriges Wirken wurde von der Versammlung verdankt. Er bleibt dem Vorstand noch erhalten und betreut die Projekte Arbeitszeit/Dienstauftrag und Besoldungseinstufungen weiter.

Neu amtet Adrian Würgler, Solothurn als Co-Präsident zusammen mit Eric Schenk, Feldbrunnen. Neu wurde Christa Binz, Langendorf in den Vorstang gewählt. Der SKLB-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Adrian Würgler und Eric Schenk (Co-Präsidenten), Christoph Hagmann (Kassier), Madlen Koch, Christa Binz, Erwin Wensing, Peter Walter, Adrian Welte und Beat Häfeli (Beisitzer).

Für das nächste Vereinsjahr sind die Projekte Arbeitszeiterfassung und Besoldung im Zentrum, ebenso soll mit einer neuen Homepage die Kommunikation mit den Mitgliedern verbessert werden, dass auch in naher Zukunft mehr Lehrpersonen als Mitglieder angeworben werden können.

Dem neuen Vorstand bleibt auch für das nächste Jahr einiges an Arbeit, welche er voll motiviert in Angriff nehmen wird.

 
NEWSFLASH PDF Drucken
Donnerstag, 11. September 2008 um 11:34

Willkommen auf der Webseite von SKLB.

Die Webseite wird zurzeit neu aufgebaut.

Besuchen Sie uns zu einen späteren Zeitpunkt wieder...